Solar-Ertragsrechner
Was liefert dein geplantes Solar-Setup wirklich? Region und Ausrichtung eingeben, Monatsertrag bekommen, mit ehrlichem Winter/Sommer-Vergleich.
Monatlicher Ertrag
Powerstations, die zum Panel passen
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Berechnet · Engine v2.0.0 · 11.09.2026, 17:47
Datengrundlage
Die Einstrahlungswerte stammen aus der EU-Datenbank PVGIS 5.3 des Joint Research Centre (Satellitendaten PVGIS-SARAH3, gemittelt über die Jahre 2005 bis 2023). Für 14 repräsentative DACH-Regionen ist die Einstrahlung direkt auf der Modulfläche hinterlegt, als Tagesmittel je Monat (kWh/m²/Tag) für sechs Ausrichtungen und Neigungen von 0 bis 90° in 15°-Schritten, dazwischen wird linear interpoliert. So steckt der jahreszeitliche Effekt der Neigung in den Daten: Steile Panels gewinnen im Winter und verlieren im Sommer. Die Performance-Ratio von 0,75 berücksichtigt typische Verluste durch Modultemperatur, Wechselrichter, Verkabelung, MPPT-Tracking und leichte Verschmutzung bei mobilen Panels.
Warum Winter so wichtig ist
Für die meisten Anwendungen rechnet man mit dem Jahresertrag, bei der Krisenvorsorge ist das aber irreführend. Im Januar liefert ein 200-Wp-Panel (Süd, 30°) in Berlin im Schnitt gerade einmal 170 Wh pro Tag, im Juli sind es 830 Wh. Faktor 4,9. Wer im Winter eine Powerstation per Solar nachladen will, sollte das Panel entsprechend großzügig dimensionieren. Welche Watt-Zahl das Solar-Panel für deine Powerstation braucht, rechnen wir im Ratgeber vor.
Was die Ausrichtung wirklich kostet
Für Süd-Panels liegt das Jahres-Optimum laut PVGIS je nach Region bei 38 bis 42° Neigung. Das Maximum ist flach: 30° und 45° liegen im Jahresertrag höchstens 1,4 % auseinander. Gegenüber Süd mit 30° kostet Ost oder West 17 bis 23 % Jahresertrag, Nord 39 bis 47 %. Vertikal montierte Süd-Panels (z. B. an Balkonen) verlieren übers Jahr 25 bis 30 %, liefern dafür im Dezember 12 bis 23 % mehr als ein 30°-Panel, weil die tief stehende Wintersonne sie fast senkrecht trifft.
PVGIS direkt nutzen
Wer PLZ-genaue Werte und detaillierte Verschattungsanalysen braucht, kann den PVGIS-Online-Rechner der EU direkt nutzen. Unser Rechner ist auf Krisen-Planung ausgelegt: schnelle Antworten in DACH-typischer Genauigkeit, kein Solar-Engineering-Werkzeug.
Häufige Fragen
Wie viel Strom liefert ein 200-Watt-Solarpanel pro Tag?
Im Sommer liefert ein 200-Watt-Panel mit Süd-Ausrichtung und 30 Grad Neigung je nach DACH-Region im Monatsmittel 0,7 bis 1,0 kWh pro Tag, im Dezember nur 120 bis 340 Wh. Genau dieser Winter/Sommer-Unterschied ist für die Krisen-Planung entscheidend, der Rechner zeigt ihn ehrlich auf Basis von PVGIS-Daten.
Welche Ausrichtung bringt im Winter den meisten Ertrag?
Süd mit steiler Neigung (etwa 60 bis 75 Grad) holt im Winter den höchsten Ertrag, weil die Sonne flach steht: Von Dezember bis Februar liefert ein 60-Grad-Panel je nach Region 15 bis 20 % mehr als eines mit 30 Grad. Flache Neigungen sind im Sommer besser. Für die Krisenvorsorge zählt vor allem der schwache Winter-Monat, nicht der Jahresdurchschnitt.
Kann ich mit Solar eine Powerstation im Blackout nachladen?
Ja, das ist der typische Krisen-Anwendungsfall. Entscheidend ist, ob das Panel den realen Tagesertrag liefert, den deine Powerstation braucht. Im Winter kann das Nachladen mehrere Tage dauern, plane deshalb Reserve und ein ausreichend großes Panel ein.