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Solar & Camping

Faltbare Solarpanels, Solar-Generatoren und Strategien für die autarke Stromversorgung unterwegs.

Mobile Photovoltaik schließt die kritische Lücke der Krisenvorsorge: eine Powerstation allein hält nur so lange durch wie ihre nominale Kapazität. Ein faltbares Solarmodul macht aus dem reinen Speicher einen kleinen Solar-Generator, der bei Tageslicht nachlädt. In DACH liefert ein 200-Watt-Panel im Sommer im Monatsmittel rund 700 bis 950 Wattstunden pro Tag, im Januar je nach Region 150 bis 400 Wattstunden. Der Unterschied zwischen Sommer und Winter beträgt je nach Region Faktor 2 bis 5.

Für die Krisenplanung ist deshalb nicht der Jahresertrag entscheidend, sondern der Winter-Tagesertrag. Wer im Januar einen Stromausfall überbrücken will, sollte das Panel großzügig dimensionieren oder mehrere Module parallel schalten. Süd-Ausrichtung bei etwa 40 Grad Neigung bringt den höchsten Jahresertrag, 30 Grad liegt nur knapp darunter. Vertikal montierte Süd-Panels (zum Beispiel am Balkongeländer) verlieren 25 bis 30 Prozent Jahresertrag, liefern aber im Winter mehr als flacher montierte.

Beim Camping spielen andere Prioritäten eine Rolle: Gewicht, Packmaß, Robustheit, Anschlüsse. Die Artikel in diesem Bereich vergleichen Panels nach beiden Kriteriensätzen, der Solar-Ertragsrechner ergänzt das mit konkreten Monatswerten für deine DACH-Region.

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