Krisenvorsorge
Praxis-Anleitungen für Blackout, 72-Stunden-Plan und langfristige Krisenresilienz nach BBK-Empfehlungen.
Krisenvorsorge ist in DACH eine zunehmend technische Disziplin, keine Doomsday-Romantik. Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) empfiehlt 10 Tage Vorrat pro Haushalt - inklusive Wasser, Lebensmitteln, Hygiene, Erste Hilfe und Kommunikation. Wer das auf einen Schlag einkauft, ist überfordert; wer schrittweise vorgeht, hat in wenigen Wochen einen belastbaren Grundstock.
Realistisch ist der Einstieg mit 72 Stunden vollständiger Autarkie. Diese Zeitspanne deckt statistisch rund 95 Prozent aller großflächigen Stromausfälle in DACH ab. Der Iberia-Blackout am 28. April 2025 dauerte 10 bis 12 Stunden in den meisten Regionen, der Berliner Blackout im Januar 2026 mit 104 Stunden gehörte schon zu den Ausreißern. Wer die ersten drei Tage autark übersteht, gibt den Behörden Zeit, Notinfrastruktur aufzubauen.
Die Artikel in diesem Bereich folgen einem einfachen Muster: konkrete Zahlen, nüchterne Risikoabschätzung, schrittweise Anleitungen. Wer einen Score braucht, nutzt den Blackout-Simulator. Wer eine Einkaufsliste braucht, nutzt den Notvorrats-Generator. Die Texte sind das Verbindungsstück: warum welche Maßnahme in welcher Reihenfolge sinnvoll ist.
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